Beginnen Sie trocken: Staub und Sand mit weicher Bürste lösen, damit keine Kratzer entstehen. Danach lauwarmes Wasser und pH-neutrale Seife nutzen. Arbeiten Sie in Faserrichtung, spülen Sie gründlich, und vermeiden Sie Hochdruck auf empfindlichen Geflechten. Für Holz reichen weiche Pads, bei Metall Mikrofasertücher. Trocknen Sie mit Luftzug, nicht in der prallen Sonne. Kleine Detailarbeiten, wie das Reinigen von Schraubenköpfen, verhindern Rostnester und schaffen eine perfekte Basis für Schutzprodukte.
Feuchtigkeit ist der häufigste Verursacher muffiger Gerüche. Verteilen Sie Möbel nach der Reinigung mit Abstand, öffnen Sie Reißverschlüsse, klappen Sie Polster auf, und nutzen Sie gegebenenfalls einen Ventilator auf niedriger Stufe. Vermeiden Sie Heizungsluft direkt auf Holz, damit keine Spannungsrisse entstehen. Messen Sie die Restfeuchte durch Handtest und Zeit: mindestens zwölf Stunden, besser länger. Lagern Sie erst, wenn alles wirklich trocken wirkt. Notieren Sie Trocknungsdauer, um im nächsten Jahr präziser zu planen und Fehler zu vermeiden.
Innenräume mit stabiler Temperatur sind ideal, doch nicht immer verfügbar. Außenlagerung gelingt, wenn Überdachung, Regenschutz und Abstand zum Boden stimmen. Verwenden Sie atmungsaktive Hüllen und halten Sie Abstände zur Wand, um Luft zirkulieren zu lassen. Auf Balkonen schützen Sie besonders exponierte Metallfüße vor Spritzwasser. Prüfen Sie regelmäßig nach Stürmen, ob Hüllen sitzen und keine Scheuerstellen entstehen. Eine kleine To-do-Liste an der Tür erinnert an Kontrollintervalle, sodass nichts über Monate unbemerkt Schaden nimmt.
Feuchtequellen identifizieren: kalte Außenwände, Waschmaschinenräume, schlecht abgedichtete Türen. Nutzen Sie Hygrometer, um reale Werte zu kennen, statt zu raten. Ein einfacher Entfeuchter, offene Regalflächen und rutschfeste Gummimatten verbessern das Umfeld deutlich. Legen Sie unter Holzfüße Filz und Leisten, damit Luft zirkuliert. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung durch Kellerfenster auf Polster, weil sich Kondens bilden kann. Protokollieren Sie Werte einmal monatlich und passen Sie Hüllen, Abstand und Belüftung systematisch an.
Stühle nur stapeln, wenn die Konstruktion es erlaubt, und Zwischenlagen aus Filz oder Karton hinzufügen. Tische möglichst zerlegt aufbewahren, Schrauben in beschrifteten Beuteln sammeln. Schwere Teile unten, leichte oben, damit nichts verformt. Tragen Sie mit zwei Personen, um Torsion in Rahmen zu vermeiden. Verwenden Sie farbige Etiketten pro Set, damit im Frühling nichts verwechselt wird. Ein schneller QR-Code-Link zu Ihrer Checkliste spart Zeit, minimiert Sucherei und verhindert unnötige Doppelarbeiten bei der Montage.